Steuern in Deutschland
Beträge in EUR, geprüft am 29. August 2026.
Wie die Besteuerung in Deutschland für Eigentümer von Immobilien oder Kapitalanlagen funktioniert: die Steuersätze, die Tarifzonen und was auf welcher Stufe besteuert wird. Erstellt aus derselben Tabelle, mit der die Freeholt-App rechnet.
Einkommensteuer in Deutschland
Progressiv, bis zu 45 %.
Die Tarifzonen verlaufen so:
- Bis 12.3480 %
- 12.348 bis 17.79914 %
- 17.799 bis 69.87824 %
- 69.878 bis 277.82542 %
- Über 277.82545 %
Mieteinkünfte fallen unter diesen Tarif.
Dividenden, Zinsen und Aktienverkäufe
- Dividenden
- Einheitlicher Satz von 26,375 %.
- Zinsen
- Einheitlicher Satz von 26,375 %.
- Veräußerungsgewinne aus Aktien
- Einheitlicher Satz von 26,375 %.
Ein einziger Freibetrag von 1.000 pro Jahr gilt für diese Kapitalerträge insgesamt, nicht für jede Ertragsart gesondert. Bei Zusammenveranlagung sind es 2.000.
Altersvorsorge und Renten
- Beiträge sind absetzbar, die Rente wird bei Auszahlung besteuert.
- Beiträge mindern das zu versteuernde Einkommen.
- Ein Jahreshöchstbetrag wird nicht abgebildet.
- Erträge im Vorsorgevermögen bleiben unbesteuert.
- Auszahlung ist ab dem Alter von 67 möglich.
- Der Rest wird als Einkommen besteuert.
Erbschaft und was im Todesfall in Deutschland geschieht
Besteuert wird der Erwerb jeder erbenden Person, mit einem Satz, der vom Verwandtschaftsverhältnis zur verstorbenen Person abhängt.
Die Steuer trifft jede erbende Person einzeln und nicht den Nachlass als Ganzes; wer erbt und wie nah verwandt diese Person war, verändert daher die Steuerlast.
Der höchste Satz, dem eine Erbenklasse unterliegt, beträgt 50 %.
Dieser Höchstsatz ist ein ungünstigster Fall und kein Satz, der irgendjemandem zugesagt wird. Er gilt für die am wenigsten begünstigte Erbenklasse, in der Regel nicht verwandte Personen; ein Kind, das von einem Elternteil erbt, zahlt üblicherweise deutlich weniger.
Der überlebende Ehegatte ist nicht vollständig befreit: Es steht ein Freibetrag von 500.000 zu, alles darüber wird besteuert.
Diese Regeln wurden am 5. August 2026 geprüft. Freeholt bildet die Regeln des Landes ab und nicht ein bestimmtes Testament; was ein konkreter Nachlass zahlt, hängt weiterhin davon ab, wer erbt und was dazugehört.
Was hier tatsächlich passiert ist
Der eigene Verlauf dieses Landes, Jahr für Jahr. Nichts auf dieser Seite ist aus einem anderen Land übernommen. Fahren Sie über ein Diagramm, um ein einzelnes Jahr abzulesen.
Was diese Zahlen nicht erfassen (8)
- Der deutsche Einkommensteuertarif ist eine Formel, deren Steuersatz stufenlos ansteigt; hier wird er durch fünf feste Tarifzonen angenähert. Die Abweichung ist klein und wechselt über den Tarif hinweg die Richtung, statt durchgehend in eine Richtung zu laufen.
- Der Solidaritätszuschlag (5,5 % der Einkommensteuer) ist nicht enthalten – die tatsächliche Steuer fällt etwas höher aus.
- Das Ehegattensplitting wird nicht abgebildet; der Betrag für ein Ehepaar ist daher zu hoch angesetzt.
- Die deutsche Einkommensteuer für beschränkt Steuerpflichtige (Personen ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland) wird nicht abgebildet. Ein eigener Tarif für sie wurde nicht belegt, und der Tarif für unbeschränkt Steuerpflichtige wird nicht ersatzweise übernommen, weil beschränkt Steuerpflichtigen der Grundfreibetrag nicht zusteht; statt eines falschen Betrags wird daher gar keiner angezeigt.
- In Deutschland wird eine laufende Rente nur mit einem Besteuerungsanteil erfasst, der mit dem Jahr des Rentenbeginns steigt und erst bei einem Rentenbeginn ab 2058 die vollen 100 % erreicht. Hier wird die gesamte Rente besteuert; für alle, die vorher in Rente gehen, ist die Steuer daher zu hoch angesetzt – mit jedem Jahr weniger und ab 2058 gar nicht mehr.
- Abgebildet ist nur der Weg über die gesetzliche Rente und die Rürup-Rente. Für Riester-Sparer ist die steuerliche Entlastung der Beiträge hier zu hoch angesetzt; auf der Auszahlungsseite stimmt das Ergebnis zufällig überein.
- Als Zugangsalter gelten hier 67 Jahre, die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung in der Höhe, die ab 2031 gilt. Bis dahin steigt sie noch schrittweise an; wer vor 2031 eine niedrigere eigene Regelaltersgrenze hat, dem wird eine Auszahlung hier verweigert statt berechnet – also eine Verweigerung, keine falsche Zahl.
- Deutschland begrenzt die absetzbaren Altersvorsorgebeiträge zwar durch einen Höchstbetrag, doch dafür wurde keine Zahl belegt, sodass hier keine Obergrenze angewendet wird. Ein Beitrag oberhalb des tatsächlichen Höchstbetrags wird als voll absetzbar ausgewiesen, ohne jeden Hinweis darauf; die Entlastung für einen hohen Beitrag ist daher zu hoch angesetzt.
Gut zu wissen
- In den 26,375 % ist der Solidaritätszuschlag von 5,5 % bereits enthalten (25 % × 1,055), hier wird also nichts mehr aufgeschlagen – obwohl die daneben ausgewiesene Einkommensteuer den Zuschlag nicht enthält.